Niedertemperatur-Heizung
Nach Berechnung des Wärme-Bedarfs sollten Sie als zukünftiger Nutzer einer Wärmepumpe darüber nachdenken, wie sie betrieben werden soll. Denn eine Wärmepumpe sollte besonders effizient arbeiten. Man unterscheidet zwischen drei möglichen Betriebsweisen: dem monovalenten, dem bivalenten und dem monoenergetischen Betrieb.
Heizen mit Erdwärme und Sonne – eine sinnvolle Kombination
Der gesamte Wärme-Bedarf setzt sich aus dem Wärme-Bedarf des Gebäudes, dem Wärme-Bedarf für Sondernutzungen und dem Wärme-Bedarf für Warmwasserbereitung zusammen. Der Wärme-Bedarf wird in Kilowatt angegeben und bezeichnet den Wärme-Bedarf des Gebäudes pro Stunde.
Wärmepumpe kann im Erdreich, an der Luft oder im Wasser eingesetzt werden. Um der Wärmepumpe schon im Vorhinein Arbeit abzunehmen, sollte das Haus gut gedämmt sein. So sind die Heizkosten geringer. Außerdem kann eine kleinere Wärmepumpe gewählt werden, wa
Förderfähig sind nur Erdwärmepumpen, die effizient für Raumwärme und Warmwasser sorgen können. Dazu muss eine Fachunternehmererklärung über die Leistungsfähigkeit der Erdwärmepumpe vorliegen. Diese wird mit der Jahresarbeitszahl angegeben. Bei einem Neubau muss sie mindestens 4,0, bei einem bestehenden Gebäude 3,7 betragen. Das bedeutet, dass die Erdwärmepumpe das 4- bzw. 3,7-fache der eingesetzten elektrischen Antriebsenergie in Wärmeenergie umwandeln kann. Zusätzlich muss ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durchgeführt und die Heizkurve angepasst werden.
Effizienzbonus für Umwälzpumpen
Erneuerbare Energien wie Erdwärme haben nicht nur positive Effekte auf den Geldbeutel der Nutzer, sie schonen dazu die Umwelt und kurbeln die Wirtschaft an. Durch Erneuerbare Energien konnten im Stromsektor 79,1 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden, im Wärmesektor 20,9 Millionen Tonnen und durch Biokraftstoffe 15 Millionen Tonnen. Experten schätzen, dass der Kohlenstoffdioxidausstoß von 2.500 TWh im Jahr 2000 auf 1.500 TWh im Jahr 2030 und dann auf nur 500 TWh im Jahr 2050 absinken kann, wenn sich der Erneuerbare-Energien-Sektor weiter so entwickelt.
Durch die Nutzung einer Anlage zur Förderung von Erdwärme werden Sie unabhängig von fossilen Brennstoffen. Heizen kann man mit Erdwärme. Eine Erdwärme-Sonde entzieht dabei dem Untergrund Wärme, die über einen Wärmeträger zu einer Erdwärme-Pumpe geleitet wird. Hier wird das Temperaturniveau entsprechend angehoben. Für den Antrieb der Erdwärmepumpe wird aber Strom benötigt.
Erdwärmekollektoren sind Kunststoffrohre, die mit einem Wärmeträger gefüllt sind. Die Erdwärmekollektoren werden ähnlich wie eine Fußbodenheizung schlangenförmig in der Erde verlegt. Optimal ist eine Tiefe zwischen ein und zwei Metern, dabei aber unbedingt unter der Frostgrenze. Vor Verlegung der Erdwärmekollektoren ist zu beachten, dass der Boden ausreichend feucht ist, da nur so eine geeignete Wärmeleitfähigkeit vorhanden ist. Die Kollektoren entziehen die Erdwärme aus dem Boden und leiten sie über den Wärmeträger zu einer Erdwärme-Pumpe, welche die Temperatur auf ein nutzbares Niveau anhebt. Insgesamt ist der Wirkungsgrad von Erdwärmekollektoren geringer als beispielsweise von Grundwasserwärmepumpen, da in so geringer Tiefe Temperaturschwankungen zu erwarten sind.


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