Kosten einer Wärmepumpe
Schon einmal darüber nachgedacht Luft als Wärmeressource zu verwenden?! Finden Sie hier heraus, wie auch Sie mit einer Luftwärmepumpe umweltfreundlich Kosten sparen können.
Eine Erdwärmeanlage wertet Ihre Immobilie auf
Wärmepumpe kann im Erdreich, an der Luft oder im Wasser eingesetzt werden. Um der Wärmepumpe schon im Vorhinein Arbeit abzunehmen, sollte das Haus gut gedämmt sein. So sind die Heizkosten geringer. Außerdem kann eine kleinere Wärmepumpe gewählt werden, was die Investitionskosten verringert. Im Heizkreislauf sollte eine Vorlauftemperatur von etwa 45°C angestrebt werden. Je geringer die Vorlauftemperatur, desto besser sind die Jahresarbeitszahlen der Wärmepumpe. In einem solchen fall kann die Wärmepumpe monovalent, bivalent oder monoenergetisch betrieben werden. Ist die Vorlauftemperatur aber höher als 55 °C kann die Wärmepumpe nur noch bivalent oder monoenergetisch laufen.
Heizkörper
Ein Neubau ist die ideale Gelegenheit, eine Erdwärmeanlage zu installieren. Sie können einige Kosten einsparen, wie beispielsweise für einen Schornstein oder für Anschlussgebühren. Der Aufwand für Bohrungen oder die Verlegung von Erdwärme-Kollektoren bleibt außerdem ziemlich gering. Besonders wichtig ist auch der Einbau einer Fußboden oder Wandheizung, damit die Erdwärme-Pumpe effizient arbeiten kann. Die Kosten für die Anschaffung einer Erdwärmeanlage sind zunächst höher als die für eine konventionelle Heizungsanlage. Allerdings gibt es großzügige Förderungen vom Bund, die einen großen Teil dieser Kosten wieder auffangen. Berechnet wird die Förderungssumme nach der Größe der zu beheizenden Fläche. Förderungsanträge gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Insgesamt stehen diesem pro Jahr rund 500 Millionen Euro zur Förderung Erneuerbarer Energien zur Verfügung.

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Bivalente Betriebsweise einer Wärmepumpe
Aufgrund von Temperaturschwankungen während eines Jahres, schwankt auch der Energiebedarf. Doch auch während der kalten Monate ist die Wärmepumpe in der Lage, Heizenergie zu liefern. Das in ihnen zirkulierende Kältemittel, über das der Wärmeaustausch erfolgt, funktioniert auch bei Frost, denn das Kältemittel hat einen sehr niedrigen Siedepunkt von bis zu minus 50 Grad.
Erdwärme und Photovoltaik
Bivalent bedeutet, dass die Wärmepumpe von einem zweiten Wärme-Erzeuger, meist einem Brennstoffkessel, unterstützt wird. Die zweite Wärme-Quelle kommt besonders dann zum Einsatz, wenn sehr niedrige Außentemperaturen vorherrschen. Die beiden Wärme-Erzeuger können sich abwechseln, ab einer bestimmten Außentemperatur sind sie aber gleichzeitig in Betrieb. Diese Betriebsweise für Wärmepumpen wird auch meist dann gewählt, wenn zum Betrieb der Heizungsanlage hohe Vorlauftemperaturen benötigt werden. Der Dimensionierungspunkt für eine bivalent betriebene Wärmepumpe hängt von der Wärme-Quelle und der Art der Heizungsanlage ab. Da der Deckungsanteil (zwischen 60 und 80 Prozent) dieser Betriebsweise auf das Jahr gesehen eher gering ist, kommt eine bivalente Wärmepumpe heute kaum noch zum Einsatz.


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