Erdwärme als Wärmequelle
Verschiedene Anlagentypen zur Gewinnung von Erdwärme
Erdwärme boomt
Ideal zum Heizen eines kompletten Gebäudes ist die Kombination einer Erdwärme-Anlage mit einer Solarthermieanlage. Die solarthermische Anlage wird dabei direkt in den Erdwärme-Kreislauf eingebunden. Im Sommer und oft auch in den Übergangsmonaten kann über die Kollektorflächen der Solaranlage der gesamte Warmwasserbedarf, falls nötig auch zum Heizen, gedeckt werden. In diesen Monaten fallen keine Betriebskosten an, da die Erdwärme-Pumpe nicht eingeschaltet werden muss.

Überschüssige Wärme bei Solarthermie
Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe sind etwas höher als bei konventionellen Heizanlagen. 9.000 bis 12.000 kostet die Anlage, ohne Wärmeverteiler. Dazu kommen die Kosten für die Erschließung der Wärmequelle. Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten ca. 14.000 . Dazu kommen noch einmal ca. 250 für die Luftzufuhr. Die Wärmepumpe für Erdwärme kostet etwa 8.000,00 und die Installation der Erdkollektoren oder Erdsonden kostet 3.000,00 . Für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe werden etwa 8.000 berechnet. Die Brunnenanlage für die Verwendung des Grundwassers kostet noch einmal 5.000 bis 7.000 .
Refinanzierung der Wärmepumpe
Bei einer Erdwärmepumpe fallen also nur Stromkosten für den Antrieb an. Um diese möglichst gering zu halten, sollte man im Haus mit einer Niedertemperaturheizung heizen, da so die Vorlauftemperatur gering gehalten werden kann und die Erdwärmepumpe nicht so viel arbeiten muss. Außerdem sollte auf die Leistung der Erdwärmepumpe geachtet werden. Diese wird durch die so genannte Jahresarbeitszahl (JAZ) angegeben. Eine JAZ von 4 bedeutet beispielsweise, dass die Erdwärmepumpe das 4-fache der eingesetzten elektrischen Energie in Wärme umwandeln kann.


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